Grüne Pillen

Hämopyrro… was? – Teil II: Der Alltag eines HPUlers

Wenn nun durch einen HPU-Test oder einen Therapeuten festgestellt wurde, dass man HPU hat, ändert sich einiges. Man nimmt Nahrungsergänzungsmittel ein, ändert seinen Tagesrhythmus und vermutlich auch seine Einstellungen und Ansichten hinsichtlich des eigenen Lebensstils.

Doch wie sieht das konkret aus? Ich werde im Folgenden beschreiben, wie sich mein Leben durch HPU verändert hat.

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Ein Tag im Leben einer Magersüchtigen – Teil I: Vor der Einsicht.

1:55 Uhr. Das gleiche wie die letzten Nächte auch. Ich wache auf, weil ich Hunger habe. Leise schleiche ich mich aus dem Schlafzimmer, um meinen Freund nicht zu wecken. Kühlschrank auf. Der erste Weg führt ins Bad und ich steige auf die Waage. Puh, 100g weniger als gestern früh. Ich kann mir also einen kleinen Snack gönnen. Hmm, was esse ich nur? Es sollte nicht zu viel sein, schließlich will ich ja zum Frühstück wieder Hunger haben. Naturjogurt? Sollte ich irgendwas rein machen? Hmmm, alle sagen ich soll mehr essen. Vielleicht ein paar Haferflocken? Oder ein bisschen Marmelade? Nein, die enthält Zucker, der ist nicht gut. Ich esse mein kleines Schälchen mit Jogurt und gehe zurück ins Bett.

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Entscheidung getroffen! Von Stoffwechselproblemen, Lebensstilveränderungen, Kontrolle und Angst.

Frage dich in jeder schwierigen Situation: „Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?“ Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.
(Aus „Erleuchteter Alltag“ von Dan Millman)

Gestern war ein wichtiger Tag für mich, denn ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich werde mich meiner Angst stellen. Und zwar geht es um die Angst, die ich schon seit vier Jahren mit mir herumtrage – die Angst, die Kontrolle abzugeben.

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Der größte Dieb und warum wir ihm nackt begegnen sollten

Kein größerer Dieb als der Schlaf: Er raubt uns das halbe Leben.
(Deutsches Sprichwort)

Der Durchschnittsbritte verbringt 8:21h pro Tag mit Schlafen – das ist auf ein gesamtes Leben gerechnet mehr als ein Drittel unserer Lebenszeit! Die Dauer sagt jedoch noch lange nichts über die Qualität aus: man kann noch so lange schlafen, fühlt sich am nächsten Morgen aber trotzdem müde und kaputt. Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualität des Schlafs zu verbessern. Die Anschaffung einer guten Matratze, die Abdunklung des Raums, feste Schlaf- und Aufwachzeiten, sowie das Vermeiden von Kaffee, Alkohol und Fernsehen vorm Zubettgehen sind nur einige davon. Eine weitere ist, nackt zu schlafen.

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