Rote Blume

Ein Tag im Leben einer Magersüchtigen – Teil III: Genesen?

Direkt nach der Entlassung

Die erste Zeit nach meiner Entlassung aus der Klinik lief eher so lala. Ich habe mein Gewicht mit dem BMI von 18,5 gehalten – mehr aber auch nicht. Zunehmen wollte ich nicht weiter. Abnehmen wäre mir Recht gewesen, aber ich wollte auch nicht zurück in die Klinik. Im Nachhinein denke ich, dass mein Gewicht schon eher langsam wieder nach unten ging.

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Und am Ende die Gesundheit doch am wichtigsten! – Mein bisheriger Weg

Wer seine Gesundheit durch allzu strenge Lebensweise zu erhalten sucht, begibt sich damit in eine fortlaufende und langweilige Krankheit.

(François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 – 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller)

Dieses Zitat könnte die Zusammenfassung meines bisherigen Lebens sein, denn eine strenge, (in meinem Fall) perfektionistische Lebensweise zieht sich durch mein gesamtes Leben. Natürlich hat es auch Vorteile, wenn man die selbst erstellten Pläne befolgt, aber wenn man es übertreibt, so wie ich, wird sich der Körper immer wieder melden und einem auf verschiedenen Wegen mitteilen, dass diese Lebensweise nicht gesund für einen ist.

Heute möchte ich dir meine Geschichte erzählen, damit du weißt, wer die Person hinter diesem Blog eigentlich ist, und wo ich die Erfahrungen und Gedanken, die in meine Blogeinträge einfließen, gemacht habe.

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Entscheidung getroffen! Von Stoffwechselproblemen, Lebensstilveränderungen, Kontrolle und Angst.

Frage dich in jeder schwierigen Situation: „Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?“ Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.
(Aus „Erleuchteter Alltag“ von Dan Millman)

Gestern war ein wichtiger Tag für mich, denn ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich werde mich meiner Angst stellen. Und zwar geht es um die Angst, die ich schon seit vier Jahren mit mir herumtrage – die Angst, die Kontrolle abzugeben.

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Der größte Dieb und warum wir ihm nackt begegnen sollten

Kein größerer Dieb als der Schlaf: Er raubt uns das halbe Leben.
(Deutsches Sprichwort)

Der Durchschnittsbritte verbringt 8:21h pro Tag mit Schlafen – das ist auf ein gesamtes Leben gerechnet mehr als ein Drittel unserer Lebenszeit! Die Dauer sagt jedoch noch lange nichts über die Qualität aus: man kann noch so lange schlafen, fühlt sich am nächsten Morgen aber trotzdem müde und kaputt. Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualität des Schlafs zu verbessern. Die Anschaffung einer guten Matratze, die Abdunklung des Raums, feste Schlaf- und Aufwachzeiten, sowie das Vermeiden von Kaffee, Alkohol und Fernsehen vorm Zubettgehen sind nur einige davon. Eine weitere ist, nackt zu schlafen.

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Auf geht’s!

Wenn du hervorbringst, was in dir ist,
wird das, was du hervorbringst, dich retten.
Wenn du nicht hervorbringst, was in dir ist,
wird das, was du hervorbringst, dich zerstören.
(Thomas-Evangelium)

Dieses Zitat bekam ich zusammen mit einem Buch zu meinem 26. Geburtstag von meiner Mutti. Es handelte sich um „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger. Schon nach den ersten 30 Seiten war mir klar – der Mann hat Recht! Wenn wir die Umstände für unsere Lebenslage verantwortlich machen, werden wir immer unzufrieden sein, denn wir haben das Gefühl, keine Wahl zu haben. Dabei haben wir diese (unbewusst) getroffen.

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