Grüne Pillen

Hämopyrro… was? – Teil II: Der Alltag eines HPUlers

Wenn nun durch einen HPU-Test oder einen Therapeuten festgestellt wurde, dass man HPU hat, ändert sich einiges. Man nimmt Nahrungsergänzungsmittel ein, ändert seinen Tagesrhythmus und vermutlich auch seine Einstellungen und Ansichten hinsichtlich des eigenen Lebensstils.

Doch wie sieht das konkret aus? Ich werde im Folgenden beschreiben, wie sich mein Leben durch HPU verändert hat.

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Karge Pflanze

Das Minnesota Starvation Experiment – das passiert mit unserem Körper, wenn wir eine Diät machen

„So nimmst du 10kg in 7 Tagen ab!“

„Saftfasten leicht gemacht“

„Mit Produkt XYZ haben Sie nie wieder Hunger!“

So schnell geht der Einstieg in eine neue Diät. Doch sobald diese beendet ist, isst man wieder normal (oder kompensiert das Defizit) und das Gewicht ist höher als zuvor. Und noch schneller ist man in der nächsten Diät und der Teufelskreis beginnt.

Woran liegt die hohe Misserfolgsquote von Diäten? Was passiert mit unserem Körper und unserer Seele, wenn wir weniger Energie zu uns nehmen, als wir benötigen? Damit hat sich unter anderem das Minnesota Starvation Experiment beschäftigt, über das ich heute schreibe.

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Genesungsprozess? Wenn dann richtig! Ergänzungen zu „Pseudogenesen“ und ein Abstecher in die Orthorexie

Ich habe gestern einen Eintrag darüber veröffentlicht, dass ich glaube, pseudogenesen zu sein. Ich habe mir vorgenommen, im Rahmen meiner HPU-Erkrankung (kein Weizen und keine Kuhmilch) mich nicht mehr zu restriktieren.

Über Nacht ist mir klar geworden: So wird das nichts. Wenn ich nach wie vor kein Weizen und keine Kuhmilchprodukte essen darf, ist das nach wie vor Restriktion. So werde ich nie vollständig genesen!

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Risotto mit Herz

Pseudogenesen: Zwischen magersüchtig und genesen (außerdem: Details zum Genesungsprozess)

Ich habe schon seit einer Weile das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wie ihr wisst, hatte ich Anorexie und dachte, ich wäre soweit genesen. Allerdings kämpfe ich nach wie vor mit Amenorrhoe (ausbleibende Regelblutung). Selbst mit Pille bekomme ich meine Periode nicht richtig.

Außerdem spüre ich, dass ich mich nach wie vor noch sehr viel mit dem Essen beschäftige. Wann esse ich was? Wenn ich jetzt XYZ esse, habe ich dann zum Abendessen wieder Hunger? Ich verbringe viel Zeit mit dem Zubereiten von Lebensmitteln.

Das liegt natürlich auch daran, dass ich aufgrund meiner Stoffwechselstörung (HPU) Weizen und Kuhmilchprodukte meiden soll. Aber trotzdem – normal ist das nicht.

Ich habe daher ein paar gute Quellen (siehe unten) zum Thema Genesung von Essstörungen erneut gelesen und festgestellt: Ich bin definitiv noch nicht genesen! Ich bin in einem Zustand, der pseudogenesen genannt wird.

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Und am Ende die Gesundheit doch am wichtigsten! – Mein bisheriger Weg

Wer seine Gesundheit durch allzu strenge Lebensweise zu erhalten sucht, begibt sich damit in eine fortlaufende und langweilige Krankheit.

(François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 – 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller)

Dieses Zitat könnte die Zusammenfassung meines bisherigen Lebens sein, denn eine strenge, (in meinem Fall) perfektionistische Lebensweise zieht sich durch mein gesamtes Leben. Natürlich hat es auch Vorteile, wenn man die selbst erstellten Pläne befolgt, aber wenn man es übertreibt, so wie ich, wird sich der Körper immer wieder melden und einem auf verschiedenen Wegen mitteilen, dass diese Lebensweise nicht gesund für einen ist.

Heute möchte ich dir meine Geschichte erzählen, damit du weißt, wer die Person hinter diesem Blog eigentlich ist, und wo ich die Erfahrungen und Gedanken, die in meine Blogeinträge einfließen, gemacht habe.

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