Genesungsprozess? Wenn dann richtig! Ergänzungen zu „Pseudogenesen“ und ein Abstecher in die Orthorexie

Ich habe gestern einen Eintrag darüber veröffentlicht, dass ich glaube, pseudogenesen zu sein. Ich habe mir vorgenommen, im Rahmen meiner HPU-Erkrankung (kein Weizen und keine Kuhmilch) mich nicht mehr zu restriktieren.

Über Nacht ist mir klar geworden: So wird das nichts. Wenn ich nach wie vor kein Weizen und keine Kuhmilchprodukte essen darf, ist das nach wie vor Restriktion. So werde ich nie vollständig genesen!

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Risotto mit Herz

Pseudogenesen: Zwischen magersüchtig und genesen (außerdem: Details zum Genesungsprozess)

Ich habe schon seit einer Weile das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wie ihr wisst, hatte ich Anorexie und dachte, ich wäre soweit genesen. Allerdings kämpfe ich nach wie vor mit Amenorrhoe (ausbleibende Regelblutung). Selbst mit Pille bekomme ich meine Periode nicht richtig.

Außerdem spüre ich, dass ich mich nach wie vor noch sehr viel mit dem Essen beschäftige. Wann esse ich was? Wenn ich jetzt XYZ esse, habe ich dann zum Abendessen wieder Hunger? Ich verbringe viel Zeit mit dem Zubereiten von Lebensmitteln.

Das liegt natürlich auch daran, dass ich aufgrund meiner Stoffwechselstörung (HPU) Weizen und Kuhmilchprodukte meiden soll. Aber trotzdem – normal ist das nicht.

Ich habe daher ein paar gute Quellen (siehe unten) zum Thema Genesung von Essstörungen erneut gelesen und festgestellt: Ich bin definitiv noch nicht genesen! Ich bin in einem Zustand, der pseudogenesen genannt wird.

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Intuitiv studieren: Was die Unlust zu lernen mit verdreckten Geldscheinen zu tun hat.

Jeder Student kennt es: je näher man der Klausurphase kommt, desto ordentlicher und sauberer ist die Wohnung. Die Spezies „Student“ neigt zu „Aufschieberitis“. Und beim Gespräch mit den Kommilitonen: „Eigentlich müsste ich ja lernen, aber…“.

Genau so geht es mir gerade. Ich müsste eigentlich die Verteidigung meiner Masterarbeit vorbereiten, habe aber keine Lust.

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Sport-frei! Von Baumstümpfen, grinsend spazieren gehen und mehr.

Sport ist gesund. Punkt. Das haben wir schon als Kinder gelernt: „Sitz nicht vor dem Fernseher – geh raus und beweg‘ dich!“. Du musst drei Mal pro Woche für mindestens eine Stunde trainieren. Joggen ist gut für den Kreislauf. Mindestens 10.000 Schritte am Tag! Die Liste ließe sich ewig weiterführen. Dabei ist Sport vielleicht gar nicht für jeden gesund und richtig?!

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Und am Ende die Gesundheit doch am wichtigsten! – Mein bisheriger Weg

Wer seine Gesundheit durch allzu strenge Lebensweise zu erhalten sucht, begibt sich damit in eine fortlaufende und langweilige Krankheit.

(François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 – 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller)

Dieses Zitat könnte die Zusammenfassung meines bisherigen Lebens sein, denn eine strenge, (in meinem Fall) perfektionistische Lebensweise zieht sich durch mein gesamtes Leben. Natürlich hat es auch Vorteile, wenn man die selbst erstellten Pläne befolgt, aber wenn man es übertreibt, so wie ich, wird sich der Körper immer wieder melden und einem auf verschiedenen Wegen mitteilen, dass diese Lebensweise nicht gesund für einen ist.

Heute möchte ich dir meine Geschichte erzählen, damit du weißt, wer die Person hinter diesem Blog eigentlich ist, und wo ich die Erfahrungen und Gedanken, die in meine Blogeinträge einfließen, gemacht habe.

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„Nicht so viel denken – einfach mal machen!“ – über Perfektionismus, Selbstwert und was das mit 100€-Scheinen zu tun hat

Wenn mir das vor 2 Jahren mal jemand gesagt hätte, hätte ich ihn vermutlich ausgelacht: Ich habe heute an einem Workshop zum Olympischen Gewichtheben teilgenommen – ich, wo ich mein Leben lang mit Fitnessstudios und Hanteln NICHTS anfangen konnte. Wie dem auch sei, der Workshop war nicht nur super interessant, was das Gewichtheben angeht, sondern er hat mir außerdem mal wieder aufgezeigt, wie ich ticke.

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