„Nicht so viel denken – einfach mal machen!“ – über Perfektionismus, Selbstwert und was das mit 100€-Scheinen zu tun hat

Wenn mir das vor 2 Jahren mal jemand gesagt hätte, hätte ich ihn vermutlich ausgelacht: Ich habe heute an einem Workshop zum Olympischen Gewichtheben teilgenommen – ich, wo ich mein Leben lang mit Fitnessstudios und Hanteln NICHTS anfangen konnte. Wie dem auch sei, der Workshop war nicht nur super interessant, was das Gewichtheben angeht, sondern er hat mir außerdem mal wieder aufgezeigt, wie ich ticke.

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Entscheidung getroffen! Von Stoffwechselproblemen, Lebensstilveränderungen, Kontrolle und Angst.

Frage dich in jeder schwierigen Situation: „Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?“ Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.
(Aus „Erleuchteter Alltag“ von Dan Millman)

Gestern war ein wichtiger Tag für mich, denn ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich werde mich meiner Angst stellen. Und zwar geht es um die Angst, die ich schon seit vier Jahren mit mir herumtrage – die Angst, die Kontrolle abzugeben.

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Die Geschichte vom Schwein

Sich selbst etwas gutes tun – in der Theorie klingt das einfach. Bei der Umsetzung haben die meisten Menschen jedoch Probleme. Sie nehmen sich vor, mehr Yoga zu machen oder zu meditieren oder weniger zu arbeiten, schaffen es jedoch einfach nicht. Ich habe dieses Problem selbst, da ich ein Perfektionist bin. Ich möchte an der Uni in jedem Fach am besten eine 0,9 bekommen und bin auch bereit entsprechend viel dafür zu arbeiten. Dabei kommt die Entspannung und Erholung häufig zu kurz. Doch warum ist das so? Warum haben wir solche Schwierigkeiten damit, liebevoll mit uns selbst umzugehen? Und wie können wir es schaffen, selbstfürsorglich zu sein?

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Der größte Dieb und warum wir ihm nackt begegnen sollten

Kein größerer Dieb als der Schlaf: Er raubt uns das halbe Leben.
(Deutsches Sprichwort)

Der Durchschnittsbritte verbringt 8:21h pro Tag mit Schlafen – das ist auf ein gesamtes Leben gerechnet mehr als ein Drittel unserer Lebenszeit! Die Dauer sagt jedoch noch lange nichts über die Qualität aus: man kann noch so lange schlafen, fühlt sich am nächsten Morgen aber trotzdem müde und kaputt. Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualität des Schlafs zu verbessern. Die Anschaffung einer guten Matratze, die Abdunklung des Raums, feste Schlaf- und Aufwachzeiten, sowie das Vermeiden von Kaffee, Alkohol und Fernsehen vorm Zubettgehen sind nur einige davon. Eine weitere ist, nackt zu schlafen.

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Intuitives Essen oder: Den eigenen Gelüsten nachgehen.

In meinem ersten Post habe ich geschrieben, dass ich mich vor Kurzem dazu entschieden habe, mich intuitiv zu ernähren. Das klingt meiner Ansicht nach sehr abstrakt und ich bin mir nicht sicher, ob du dir etwas darunter vorstellen kannst. Darum möchte ich mich heute mit dem Thema „Intuitives Essen“ auseinander setzen. Was ist intuitives Essen? Warum fällt es uns so schwer? Und was können wir tun, um es wieder zu erlernen?

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Meditation? Ich kann doch aber nicht so lange still sitzen!

In der amerikanischen Fitnesswelt ist Meditation gerade ein großes Thema. Jeder Personal Trainer meditiert und schwört auf die Vorteile. Meditation kann mit Sicherheit unsere Lebensumstände nicht verändern, uns aber wohl dabei helfen, mit ihnen umzugehen. Du stehst im Stau und bis spät dran? Da kann Meditation nichts machen. Du regst dich über den Stau auf? Nicht, wenn du meditierst. Zumindest laut der Fürsprecher der Meditation.

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Auf geht’s!

Wenn du hervorbringst, was in dir ist,
wird das, was du hervorbringst, dich retten.
Wenn du nicht hervorbringst, was in dir ist,
wird das, was du hervorbringst, dich zerstören.
(Thomas-Evangelium)

Dieses Zitat bekam ich zusammen mit einem Buch zu meinem 26. Geburtstag von meiner Mutti. Es handelte sich um „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger. Schon nach den ersten 30 Seiten war mir klar – der Mann hat Recht! Wenn wir die Umstände für unsere Lebenslage verantwortlich machen, werden wir immer unzufrieden sein, denn wir haben das Gefühl, keine Wahl zu haben. Dabei haben wir diese (unbewusst) getroffen.

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